Was ist das Ziel einer Behandlung?

Durch die chiropraktische Justierung soll die Wirbelsäule wieder korrekt ausgerichtet werden. Muskeln und Bänder sollten dann wieder in der Lage sein, diese korrekte Haltung beizubehalten.

Wenn ein Kieferorthopäde Zähne richtet, benutzt er dafür eine starre Zahnspange. Das ist mit der Wirbelsäule nicht möglich. Darum sind manchmal mehrere Justierungen notwendig, bis der Körper die neue Stellung der Wirbelsäule akzeptiert und sie beibehalten kann. Wurde die Bewegungseinschränkung von Muskelverspannungen oder Vernarbungen an Gelenkbändern verursacht oder begleitet, kann es sein, dass die Blockade wieder auftritt und mehrere Korrekturen benötigt werden.

Wie viele Behandlungen es genau sind, kann uns nur das Pferd selbst mitteilen. Dies ist von Fall zu Fall individuell unterschiedlich.

Die Mechanismen und Strukturen des Körpers brauchen Zeit, um auf eine Veränderung zu reagieren. Je frischer die Blockade, desto schneller ist die Rückkehr zum normalen Bewegungsablauf und normaler Funktion der Nervensystems möglich. Pferde, die ansonsten gesund sind und deren Körperbau auch zu der Art von Leistung passt, die von ihnen gefordert wird, reagieren meist sehr schnell auf eine chiropraktische Behandlung. Sie können dann auch die so erreichten Verbesserungen länger beibehalten.

Auch in der Chiropraktik gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Daher empfiehlt es sich, regelmäßig je nach Belastung in halbjährlichen oder jährlichen Abständen sein Pferd untersuchen zu lassen, damit es gar nicht erst zu Problemen kommt.