Philosophie

Gesundheit wird oft als Abwesenheit von Krankheit definiert. Aus Sicht der ganzheitlichen Medizin kann nur dann von wirklicher Gesundheit gesprochen werden, wenn keinerlei Krankheitsanzeichen vorliegen. Der Organismus soll in der Lage sein, mit den „üblichen“ Erkrankungen fertig zu werden und sie durch seine Immunantwort bald aus dem Körper zu schaffen, ohne durch viele Medikamente in diesem Vorgang unterstützt zu werden.

Die Philosophie der Chiropraktik basiert darauf, dass jeder Organismus die angeborene Tendenz besitzt, Gesundheit aufrecht zu erhalten und sich Krankheit zu widersetzen. Sie begründet sich auf dem Verhältnis der Wirbelsäule zum Nervensystem und der Rolle, die die Wirbelsäule im Rahmen des Bewegungsablaufes spielt.

In der chiropraktischen Behandlung wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Es wird nicht ein Symptom (z.B. ein Schmerz) behandelt, sondern es wird dessen Ursache (z.B. eine Blockade) behoben.

Durch die chiropraktische Behandlung erfolgt eine Lösung diverser Blockaden im Sinne der Reharmonisierung des Körpers. Der Chiropraktiker gibt dem Organismus einen gezielten Reiz, um das individuelle Gleichgewicht des Organismus wieder herzustellen und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dieses angeborene Potential wird durch das Nervensystem gesteuert. Nur wenn das Nerven- system ordnungsgemäß arbeitet, funktionieren auch die einzelnen Organe und Gewebeabschnitte des Körpers normal.

Das heißt, sie können Krankheitserreger abwehren und verletztes Gewebe heilen. Durch die Wiederherstellung der normalen Funktionsweise der Wirbelsäule korrigiert die chiropraktische Justierung letzten Endes die Funktionsstörungen des Nervensystems. Chiropraktik ist keine Konkurrenz zur traditionellen Tiermedizin, sondern versteht sich als eine in vielen Gebieten optimale Ergänzung der schulmedizinischen Behandlungngssystems.