Geschichte

Die ältesten Berichte über manuelle Behandlungen der Wirbelsäule stammen aus China um 2700 v. Chr. Auch Hippokrates, der als Vater der modernen Medizin gilt, beschrieb um 460 v. Chr. manuelle Behandlungen  der Wirbelsäule, die dazu verhalfen, gestörte Funktionen des Organismus zu kurieren. Er war der erste, der die Bedeutung der Selbstheilungskräfte des Körpers hervorhob.

Die Chiropraktik in ihrer heutigen Form wurde 1895 von Daniel David Palmer in den USA „entdeckt“. Er sah ein Problem darin, dass die moderne Medizin versucht, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu ersetzen, anstatt sie zu fördern. Er erkannte die Notwendigkeit einer Medizin, die ohne Medikamente arbeitet, und erkannte, dass das Nervensystem das wichtigste Kontrollsystem des Körpers ist. Sein erster Patient, der 17 Jahre lang taub gewesen ist, konnte nach der Justierung eines Brustwirbels wieder hören.

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Auch damals schon wurden Tiere chiropraktisch behandelt. Allerdings fürchteten die Chiropraktiker dadurch einen schlechten Ruf bei ihren menschlichen Patienten, und es wurden nur wenige Berichte über die damaligen Behandlungen überliefert.